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ein jahr auszeit in australien!

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Kangaroo Island

Sydney 11.01.10  19.50 Uhr

 

Die Tour (Surf & Sun) startete natürlich recht zeitig. So das wir morgens um 6.30 Uhr zu viert startklar vor unserem Hostel saßen. Nach dem uns dann noch spontan eingefallen ist das wir die Tour ja auch noch bezahlen müssen, ging es noch schnell zum Geldautomat und dann wurden wir auch schon abgeholt.

Im Bus hatten wir dann die Möglichkeit noch mal ein bisschen zu dösen. Der erste Stopp war an einem Aussichtspunkt, wo ein paar Bilder gemacht wurden und weiter ging es schon. Der erste Richtige Punkt an diesem Morgen, war unser zwei stündiger Surfkurs. Als erstes wurden die Neoprenanzüge (hab keine Ahnung wie man das schreibt) verteilt. Wo wir natürlich alle richtig sexy drin aussahen. Nach dem dann die Surfbretter verteilt waren wurden erst mal ein paar Aufwärmübungen gemacht. Dann folgten die Trockenübungen und dann ging es endlich ins Wasser. Ich kann euch sagen das auf jeden Fall nicht so einfach ist wie es aussieht. Muss zugeben das ich es nicht mals geschafft habe auf dem Brett zu stehen, aber es trotzdem eine Menge Spass gemacht. Die meisten waren danach auch etwas geschafft, inklusive mir.

Danach sind wir erst mal noch was gefahren bevor wir dann zum Lunch gestoppt haben. Es gab Sandwich mit Salat und so.

Na ja und dann wurde es ja doch mal Zeit auf Kangaroo Island zu kommen. Es musste erst mal alles auf den Booten verteilt werden. Wo sich direkt doch mal wieder gezeigt hat das wir nicht wirklich starke Männer dabei hatten. Da Ellen, Lucie, Viola und ich eigentlich die ganzen Sachen zusammen mit unserem Tourguide zum Boot geschleppt haben, während die meisten anderen schon auf dem Boot waren. Sind mit zwei kleineren Booten zur Insel gefahren und wir hatten das Glück zusammen mit unserem Tourguide auf einem zu sein. So haben wir auf dem Weg erst mal noch Delphine gesehen, die eine ganze Zeit lang um das Boot herum gesprungen und geschwommen sind.

Nach Ankunft auf Kangaroo Island wurde erst mal wieder alles in den neuen Bus gepackt und dann ging es weiter. Dort ging es erst mal zum Strand für eine kurze Abkühlung, was auch notwendig war.

Hatten aber nicht so viel Zeit da es langsam schon später Nachmittag war. Sind dann zu einer kleinen Hütte/Haus gefahren. Wo erst mal gekocht und gegessen wurde. Diesmal gab es Pasta mit Sauce, sogar mit zwei verschiedenen.

Im Anschluss haben wir uns auf die Suche nach Pinguinen gemacht. Es war aber leider schon recht spät und daher hatten wir nicht ganz so viel Glück. Na ja eigentlich ja schon, wir haben schließlich einen ganzen Pinguin gesehen. Nach dem wir auch nach längerer Suche nicht mehr finden konnten ging es dann weiter zum Camp für die Nacht. Als wir dort ankamen mussten wir feststellen das dort leider aus unerfindlichen Gründen Stromausfall war. So haben wir alles im dunkeln erkundet. Aber wir haben dann sogar unser Swag gefunden und hatten eine sehr gute Nacht unter freiem Himmel.

Am nächsten Morgen gab es dann sogar Pancakes zum Frühstück. Viola und ich hatten uns morgens dann auch gegen eine Dusche entschieden, da wir ja sowieso später schwimmen gehen wollten. Hatten bei Ankunft nämlich auch kein Wasser bedingt durch den Stromausfall. Das erste Ziel waren eigentlich Seelöwen. Auf dem Weg dorthin gab es aber noch den ein oder anderen Stopp. Wo man zum Beispiel sehen konnte was für ein Großer Teil von Waldbränden auf Kangaroo Island zerstört wurde. Dann gab es noch einen kurzen Stopp an einem Leuchtturm bevor es dann zu den Seelöwen ging. Die sind gar nicht so einfach zu entdecken zwischen den gleichfarbigen Steinen. Aber wie ihr auf den Bilder sehen könnt, ging es mit der Zeit doch ganz gut. Haben das Treiben der Seelöwen für einige Zeit bestaunen können, bevor es natürlich wieder weiter ging.

Jetzt hatten wir endlich noch mal ein bisschen die Möglichkeit zu klettern. Es ging nämlich zu einer Felsformation an der Küste, die recht bekannt ist. Habe es leider nicht geschafft einen der Felsen komplett zu erklimmen, habe lange mit mir gehaddert ob ich es nicht doch noch mal probiere. Habe es aber dann doch gelassen da ich ja nicht die nächsten Wochen im Krankenhaus verbringen wollten.

So langsam wurde es dann auch wieder mal Zeit was zu essen. Also wurde ein Barbecue Platz aufgesucht und es gab Salat, Frikadellen, Würstchen und Kartoffelplätzchen.

Nach einer kurzen Verdauungsfahrt, durften wir uns dann erst noch mal abkühlen. Sind wieder mal zu einem schönen Strand gefahren, wo es dann erst mal ins Meer ging. Es war leider etwas windig daher sahen wir nachher alle aus wie panierte Schnitzel.

Zu  Violas freute haben wir uns im Anschluss auf die Suche nach Koalas gemacht, natürlich auch erfolgreich. Zu diesem Zeitpunkt waren wir alle auch ziemlich gut gelaunt um nicht zu sagen etwas überdreht. Was sich fast auf die ganze Gruppe inklusive unseres Tourguide ausgewirkt hat. Wir hatten also einen sehr lustigen Nachmittag.

An diesem Abend sind wir auch etwas früher im Camp angekommen. Wo wir es uns erst mal am Lagerfeuer mit einem Bier bequem gemacht haben. Auf das Abendessen mussten wir leider etwas länger warten, weshalb wir dann einfach irgendwann mit den Marshmalows gestartet haben. Zu späterer Stunde haben wir dann auch noch was richtiges gegessen. Und wir hatten auf jeden Fall einen schönen Abend bzw. Nacht, da wir nicht ganz so früh ins Bett gekommen sind.

Dementsprechend viel es den meisten auch nicht so einfach am nächsten Morgen aus dem Bett zu kommen. Ich hab es überraschenderweise sogar noch geschafft zu duschen. Nach einem schnellen Frühstück und warten auf den Rest, ging es erneut zu einer anderen Art von Seelöwen. Leider war es an dem Tag etwas kühl, so  das wir sogar eine lange Hose brauchten. Es war aber trotz des Wetters sehr faszinierend so nahe an die Tiere ran zu können. Und ich kann sagen das ich vor den großen männlichen Seelöwen auf jeden Fall Respekt habe.

Da das Wetter wie schon erwähnt nicht ganz so gut war, gab es auch eine kleine Planänderung und wir sind im Anschluss zu einer Vogelshow gefahren. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen wie begeistert Viola war. Aber ich muss sagen das sie das ganz tapfer durch gezogen hat.

Danach ging es wieder zu der Hütte/Haus wo wir schon am ersten Tag unser Abendessen hatten. Diesmal aber natürlich zum Lunch, danach wurden die Sandbords eingepackt. Und es ging zum Sandborden. Nach dem wir den Lift nicht gefunden haben sind wir dann erst mal den Sandberg hoch geklettert. Ich persönlich finde ja das das ganze spektakulärer Aussieht als es ist. Ist nämlich eigentlich ganz schön langsam und man kann auf dem Weg nach unten rein gar nichts sehen, weil einem der ganze Sand entgegen fliegt. Viola hatte dann doch mehr Spaß daran, was man später auch deutlich sah. Hatten uns vorher nämlich noch schön brav mit Sonnencreme eingecremt, wo durch der Sand natürlich noch mehr klebte…

Mussten uns im Anschluss auch etwas beeilen damit wir die Fähre noch bekamen. Zurück ging es nämlich mit der großen Fähre. Und dann wieder mit dem Bus zurück nach Adelaide. Sind glaub ich so gegen 19 Uhr oder später dort angekommen. Natürlich war es da viel zu spät um noch zu kochen, daher wurde schnell noch leckere Pizza geholt. Diese haben wir dann mit einem Bier bei uns im Hostel auf dem Balkon genossen. Es wurde auch nicht lange, daher jeder eigentlich nur duschen und ins Bett wollte.

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