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ein jahr auszeit in australien!

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Adelaide to Melbourne

Sydney 11.01.10  21.00 Uhr

 

Tja, und am nächsten Morgen ging es wieder mal zeitig raus, wollten ja schließlich noch Frühstücken bevor wir das Auto abholen mussten. Sind dann mit dem Bus den größten Teil gefahren und waren auch fast pünktlich auch. Sven hat dort auch schon auf uns gewartet. Nach alles geklärt war wurde das Auto bestiegen und los ging es. Lucie ist die erste Etappe in Adelaide gefahren, da sie vorher auch schon mal in der Stadt gefahren ist. Mussten dann aber erst noch mal zu unserem Hostel um unsere Rucksäcke einzuladen und noch schnell was einkaufen zu gehen. Nach dem wir uns dann zum zweiten Male von Ellen verabschiedet hatten konnte es auch endlich losgehen.

Unser Ziel für den Tag waren die Grampians um genauer zu sein ein Ort namens Halls Gap. Sind den meisten Teil des Tages dann auch abwechselnd gefahren und haben nur zum Lunch oder zur Toilette gestoppt. Kurz vor Halls Gap haben wir dann aber doch noch schnell an einem der Aussichtspunkte gestoppt. Und die Aussicht hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Wir hatten natürlich in Halls Gap vorher nichts reserviert und haben dann erst mal ein Hostel gesucht. Im ersten wo wir gefragt haben waren natürlich direkt auch noch Betten frei. Na ja Betten ist gut, wir hatten im Enddefekt unser eigenes kleines Apartment. Gemeinsames Schlafzimmer, Wohnzimmer mit Fernseher, Bad und Küchenzeile nur für uns. Wir haben dann auch schön gekocht bzw. Lucie und Sven haben an diesem Abend gekocht. Auf der Wiese vor unserer Terrasse haben sich in der Dämmerung dann die Kangaroo´s aus der Gegend getroffen. Und später war dort auch ein etwas größeres Reh zu sehen. Wir sind uns bis heute nicht ganz einige das es wirklich ein Reh war.

Am nächsten Morgen gab es pünktlich um 8 Uhr Frühstück, damit wir direkt im Anschluss uns erst mal ein bisschen in der Touristen Information erkundigen konnten was sinnvoll wäre zu machen in der kurzen Zeit.

Haben dann bei den McKenzie Falls gestartet, was schon interessant war. Wir aber leider nicht genug Zeit für den großen Walk hatten, der definitiv noch interessanter gewesen wäre. So ging es danach dann zu dem Balconies Aussichtspunkt, auf dem Weg dorthin konnte man dort auch wieder die Schäden der Waldbrände sehen. Dort sind dann auch einige recht lustige Bilder entstanden. Den Namen des anderen Lookouts fällt mir grade leider nicht ein, von dort aus hatte man auch jeden Fall auch wieder eine hervorragende Aussicht.

Dann ging es endlich zu dem etwas längerem Walk. Na ja im Enddefekt war er glaub ich um die 7 km. Mussten zwischen durch entscheiden ob wir den längeren oder kürzeren Weg gehen. Tja und wir dachten es ist sinnvoller für den Hinweg den längeren zu nehmen. Es war auf jeden Fall auch ein bisschen zu klettern dabei, wo ich inzwischen wirklich gefallen dran gefunden habe.

Nach dem Rückweg wurde erst mal was gegessen und dann ging die Fahrt weiter in Richtung Start der Great Ocean Road und zwar Warrnambool. Dort wollten wir uns eigentlich auch ein Hostel suchen, aber nach der vorherigen Nacht waren wir halt schon etwas verwöhnt. So haben wir uns dann doch unser eigenes Hüttchen auf einem Campingplatz für die Nacht gemietet, was übrigens sogar noch günstiger war als das Hostel was wir vorher angeschaut hatten.

Natürlich hatten wir zwischenzeitlich auch was eingekauft, sogar im Aldi. So gab es an diesem Abend Pellkartoffeln mit Dipp, Gemüse und Kangaroo/Fisch. Im Anschluss haben Viola und ich entschieden das uns alles noch ein bisschen mehr Bewegung nicht schaden könnte. Und so haben wir uns dann zu viert noch einen Strandspaziergang gemacht, wo bei wir auch viel Spaß hatten. Ich muss zugeben dass ich wieder mal etwas überdreht war.

Zum Glück habe ich an dem Abend aber auch erfahren dass es Toni wieder was besser geht und sie wieder zurück auf Station ist. Da darf man sich ja auch drüber freuen.

Am nächsten Morgen fiel dann der Startschuss (ne Steffi) für die Great Ocean Road. Jetzt überwiegten mehr die Stopps als das Fahren. Es fing an mit The Grotto, The Arch, Loch Ard Gorge, Twelve Apostles, Gibson Steps. Das liegt doch alles ziemlich nahe bei einander. Und es ist der felsige Küstenteil der Great Ocean Road. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, hat man einfach wunderschöne und verschiedene Felsformationen im Wasser und/oder halt an der Küste. Kurz vor dem Parkplatz von einem der Punkte, hat ein Auto vor uns eine Radkappe verloren. Diese haben wir dann freundlicherweise mitgenommen und dann auch direkt neben dem Auto geparkt. Man sollte dazu wissen dass ich zu dem Zeitpunkt gefahren bin, Sven neben mir saß und Viola und Lucie hinten saßen. Sven hat der asiatischen Familie dann die Radkappe wiedergegeben, die das bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gemerkt hatten. Haben sich beim dann schon mehrfach bedankt. Als Sven zurück im Auto war, kam dann eine der asiatischen Frauen zu unserem Auto und hat sich erneut bedankt. Und zum erstaunen aller haben wir dann Weihnachtsgeschenke für die Kinder bekommen, womit in diesem Fall wohl Viola und Lucie gemeint waren. Ich hab erst gedacht ich hätte sie nicht richtig verstanden, aber da wir alles dasselbe verstanden hatten, meinte sie das wohl wirklich ernst. Wir saßen danach erst mal für eine gewisse Zeit lachend im Auto. Und ich find auch nicht dass ich schon so alt aussehe…

Zwischen durch durfte ich immer mal wieder Tourguide spielen, da ich ja die Great Ocean Road zum größten Teil schon gemacht hatte. Und an den verschiedenen Orten viel mir auch die ein oder andere Geschichte wieder ein.

Von der Great Ocean Road selber führt dann eine Strasse zum Cape Otway, wo ein Leuchtturm steht. Diese Strasse ist umgeben von Eukalyptus Bäumen und was sagt euch das?! Natürlich, wir konnten jede Menge Koalas sehen. Für die ersten haben wir auch noch schön brav angehalten um Bilder zu machen. Nach dem ich dann aber auch meine Koalamama mit Baby gesehen hatte, war es definitiv nicht mehr notwendig für jeden Koala anzuhalten. Wahrscheinlich wären wir dann jetzt immer noch da.

So langsam wurde es auch wieder mal Zeit uns eine Schlafmöglichkeit zu suchen. Die wir in Apollo Bay auch recht zügig gefunden haben. Diesmal in einem kleinen, familiären und gemütlichem Hostel. Dort hatten wir wieder mal das Glück das wir fast alleine in einem Zimmer waren. Es wurde erneut zusammen gekocht und noch lange gequatscht. An dem Abend haben wir dann auch schon mal die Bilder soweit ausgetauscht, wobei es wieder mal einiges zu lachen gab.

Nach pünktlichem Frühstück um 8 Uhr sind wir dann wieder ein kleines bisschen zurück gefahren um eine bisschen durch einen Teil des Regenwaldes zu wandern im Otway National Park. Dort haben wir damals auch schon auf der Tour gestoppt und es hat sich auch für ein zweites Mal gelohnt.

Danach hieß es fast schon Finale. Sind dann am Strandteil der Great Ocean Road entlang gefahren. Diese ist schon sehr kurvig und hügelig. Haben an dem ein oder anderem Strand und auch Aussichtspunkt angehalten um ein paar Bilder zu machen und einfach mal die Aussicht zu genießen.

Gegen frühen Nachmittag sind wir dann in Torquay angekommen. Wo so einige Outlet Stores der Surfläden sind. Es haben eigentlich alle das ein oder andere Teil gefunden. Ich habe mir bei der Gelegenheit einen neuen Bikini zugelegt und zwar wie Viola sagen würde einen Baywatch Bikini. Mir gefällt er auf jeden Fall.

Ab Torquay bin ich dann auch weiter gefahren, da wir im voraus schon entschieden hatten das ich nach Melbourne rein fahre. Musste mich dann schon auch konzentrieren, aber es hat alles ziemlich gut geklappt. So das wir ca. um 19 Uhr in Melbourne angekommen sind.

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