ein jahr auszeit in australien!
Sydney 07.01.10 9.50 Uhr
Nach dem ich morgens im Hostel in Fremantle ausgecheckt bin und meine Mitreisenden auch dort angekommen sind, ging es erst mal in den Coles um die notwendigen Lebensmittel einzukaufen. Aber dann ging es ca. um 11.30 Uhr endlich los!
Hatte mich inzwischen auch sehr gut dran gewöhnt mit rechts zu schalten, war am Anfang nämlich schon was ungewohnt. Der erste Weg hat uns dann nach Bunbury geführt wo wir zum Lunch gestoppt haben. Ist eine kleiner Küstenort wo wir direkt an der Promenade gegessen haben, mit Sicht zum Strand und Meer. Nach einem kurzen Blick in den Lonely Planet wurde dann entschieden das wir den nächsten Stopp in Busselton machen, dort sollte sich der längste Steg der südlichen Hemisphäre befinden. War aber leider nicht mehr wirklich vorhanden und der neue war aktuell in Aufbau. Daher ging es dann zügig weiter nach Margaret River wo wir uns entschieden hatten die erste Nacht auf einem Campingplatz zu verbringen. Ich muss sagen es klappt auch überraschend gut mit meinen Franzosen. Sein Englisch war bzw. ist zwar nicht wirklich gut, aber man konnte sich gut verständigen.
Am nächsten Tag sind wir dann an der Küste entlang bis zum Cape Leeuwin, natürlich mit dem ein oder anderen Stopp für die tollen Strände. Es wurde sich aber auch nicht zu lange aufgehalten dann ging es weiter nach Pemberton, dort konnte man nämlich auf einen der Bäume klettern und schwups befand man sich in 61 Meter höhe. Das hoch klettern war schon interessant, die Aussicht selber fand ich jetzt nicht so berauschend. War halt überall Wald wie zu Hause auch. Sind dann noch ein bisschen weiter gefahren und haben dann in der nähe von Walepole auf einem Campingplatz geschlafen. Am nächsten Tag war das Wetter leider nicht ganz so schön, aber die Landschaft natürlich trotzdem. Sind im William Bay National Park gewesen und haben uns den Green Pool angeschaut sowie die Elephant Rocks. Das hat sich beides auch auf jeden Fall gelohnt. Dann ging es weiter nach Esperance wo wir erneut in einen National Park sind namens Cape Le Grand National Park. Dort gab es wirklich traumhafte Strände, aktuell würde ich sagen waren das die besten Strände die ich bisher gesehen habe! Aber man wollte sich ja nicht zu lange aufhalten, daher ging es nach einer gewissen Zeit dann auch schon weiter Richtung Norseman wo wir auch die Nacht verbracht haben. Hatte dann auch eine kleine Auseinandersetzung mit meinen Franzosen da diese seit fast zwei Tagen nur noch französisch sprachen und ich kurz überlegt habe sie einfach dort zu lassen. Von Norseman aus ging es dann für ca. 1200km erst mal in den Osten. Also erst mal ca. 2 Tage nur fahren, da war es schon gut das man sich damit auch abwechseln konnte. Ich hatte aber dann die Ehre die 150km komplett einfach nur grade aus fahren zu dürfen. Und ich kann euch sagen das ist schon anstrengend und einfach nur langweilig. Sind nach dem zweiten Tag nur fahren dann aber in Ceduna angekommen. Es war schon sehr angenehm wieder in einem normalen Ort zu sein. Obwohl ich überrascht war wie viele Autos doch auf der Strecke unterwegs waren. Die weitere Strecke wurde dann weiterhin an der Küste zurück gelegt, mit dem ein oder anderem Stopp. Haben diesmal kurz vor Coffin Bay National Park gecampt. Damit wir am nächsten Morgen dann zeitig weiter konnten. Haben dann auch an einem Traumhaften Strand gefrühstückt, während vor uns im Wasser ein Gruppe von über 30 Delphinen gespielt hat. Dann ging es weiter dort im National Park zu einem Felsen wo sich einige Seehunde gesonnt haben, kann man auf den Bildern leider nicht wirklich gut erkennen. Der nächste Stopp war dann in Thumby Bay, aber leider nicht ganz freiwillig. Der Van hat leider etwas mucken gemacht und es war blöderweise Freitagabend. Es war mir zu riskant ohne erneuten Check weiterzufahren. Der Mechaniker hat sich den Van Samstagmorgens mal kurz angeschaut und meinte das er aktuell nichts machen könnte, er sich das ganze Montag mal genauer anschauen müsste. Na ja nicht ganz so günstig, musste ja schließlich den Sonntag in Adelaide am Flughafen sein um Viola abzuholen. Die konnte ich auch nicht erreichen da sie kein Handy mit hatte. Muss sagen das die Menschen in Thumby Bay sehr nett und freundlich sind. Haben mir sehr geholfen alles organisiert zu bekommen. Ich bin nämlich dann im Enddefekt den Samstag noch von Port Lincoln nach Adelaide geflogen, wo mich Ellen schon im Hostel erwartet hat. Ich kann euch sagen das war definitiv nicht mein Tag. Bin abends aber noch auf ein Bier mit Ellen, Lucie und Sven gewesen. Das war auch ganz gut zur Ablenkung. Und am nächsten Tag ging es dann wieder zum Flughafen um Viola abzuholen.
Den Van kann ich leider vergessen, da die Reparatur zu teuer wäre. Aber es bringt ja auch nichts sich da jetzt drüber zu ärgern, sonder versuche einfach das beste daraus zu machen.