ein jahr auszeit in australien!
Birken-Honigsessen 31.07.10 19.30 Uhr
Dienstagmorgen ging dann auch schon unser Flug von Melbourne nach Alice Springs. Na ja, als wir dort aus dem Flieger stiegen hielt sich die Begeisterung in Grenzen, da es dort aus Eimern schüttete. Nach dem wir im Hostel eingecheckt sind haben wir uns natürlich trotzdem auf Erkundungstour gemacht. Es hatte zu diesem Zeitpunkt auch aufgehört zu regnen und selbst die Sonne ist später noch raus gekommen. Alice Springs ist halt schon eher ein kleiner Ort wo es jetzt nicht so viele Interessante Sachen gibt. Aber deshalb hatten wir ja auch eine Tour ins Outback gebucht.
Die Tour startete dann am Mittwochmorgen zu früher Stunden. Da ich diese Tour ja letztes Jahr im Oktober schon mal gemacht habe, halte ich mich diesbezüglich mal was kürzer.
Erster Stopp war auf einer Kamel Farm und dann kamen noch mehrere kleiner, aber im Großen und Ganzen haben wir doch den ersten Vormittag hauptsächlich im Bus verbracht. Pünktlich zum Lunch sind wir in unserem Camp für die erste Nacht angekommen. Von dort aus ging es weiter zu den Olgas, diese sind ziemlich groß. Es ist aber nur ein ganz kleiner Teil für die Touristen geöffnet, da es für die Aborigines ein sehr heiliger Ort ist. Dieser Teil ist aber auch groß genug um dort einige Stunden zu verbringen. Spätnachmittag ging es weiter/zurück zum Ayers Rock/Uluru. So das wir dort den Sonnenuntergang sehen konnten. Es ist natürlich nicht so, dass man dort alleine ist, sondern ganz im Gegenteil. Man hat teilweise mehr das Gefühl im Kino zu sein. Aber es ist trotzdem jedes mal sehr spektakulär, wie sich die Farben des Uluru´s und drum herum verändern. Die Nacht wurde dann von allen Tourmitgliedern im Swag verbracht. Man muss dabei sagen, das es schon ziemlich frisch abends war. Also ich hatte morgens auf jeden Fall Frost auf meinem Swag…
Es wurde wieder zeitig aufgestanden damit man den Sonnenaufgang am Uluru nicht verpasst. Dieser gestaltete sich ganz ähnlich wie auch der Sonnenuntergang. Außer das es noch ein bisschen kühler war. Um uns etwas aufzuwärmen hatten wir im Anschluss die Möglichkeit eine Wanderung einmal um den Ayers Rock zu machen. Diese Gelegenheit haben wir natürlich auch genutzt, Papa und ich waren ja zu dem Zeitpunkt das laufen schon wieder gewohnt. Nach einem erneuten Lunch in dem Camp, sind wir dann Richtung Kings Canyon aufgebrochen. Das war dann doch eine längere Busfahrt, so dass wir abends dort im Camp ankamen. Dort hatten wir die Möglichkeit es uns am Lagerfeuer bequem zu machen. Und ich hatte die Möglichkeit lebende Buschtacker zu bewundern. Diese lebten aber nicht mehr lange, da sich zwei Freiwillige gefunden hatten die diese verzehrt haben. Soll wohl ganz gesund sein… Ich habe die Nacht wieder mal draußen verbracht und Papa hat sich fürs Zelt entschieden. Man muss aber auch sagen, dass die Nacht doch um einiges wärmer war. So am letzten Morgen im Outback ging es dann zum Kings Canyon, was für mich wieder mal das Highlight der Tour war. Es wurde viel gewandert und geklettert, um dann die tollen Aussichten genießen zu können. Es waren alle beteiligten froh darüber, dass sie den teilweise schwierigen Aufstieg auf sich genommen hatten. Tja, und dann war die Tour auch schon fast zu Ende. Es gab noch einmal Lunch und dann wurde die Rückreise nach Alice Springs angetreten. Dort hatten wir erst mal Zeit für eine Dusche, bevor wir abends mit der Gruppe zusammen in einem Pub essen waren.
Um keine Zeit zu verlieren sind wir am nächsten Morgen dann auch weiter nach Darwin geflogen. Somit waren wir endlich wieder im warmen, auch wenn es im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig war. Hatten ja schließlich die letzten Wochen im kalten verbracht. In Darwin haben wir auch wieder mal ein für mich bekanntes Hostel aufgesucht und wieder mal die Gegend erkundet. Genau wie auch am zweiten Tag und zufällig hat uns der Rückweg am Sunset Market am Mindle Beach vorbei geführt. Na ja ok, nicht ganz zufällig. Zu Papas Glück kannte ich den Markt aber ja schon, so dass wir nicht an jedem Stand anhalten mussten. Nach dem wir wieder im Hostel angekommen sind, gab es noch ein schönes kühles Bier auf der Dachterrasse. Für Montag hatten wir eine Tour zum Lichtfield National Park gebucht. Gestartet wurde mit einer Jumping Croc Cruise auf dem Adelaide River. Aber natürlich nicht ohne uns vorher mal eine Schlange von näher anzuschauen. Ich würde sagen die „kleinen“, frei lebenden Krokodile waren schon sehr beeindruckend und Respekt einflössend. Danach wurde noch ein Stopp bei einigen großen Termitenhügeln gemacht, bevor es dann endlich in den Lichtfield National Park selbst ging. Dort gab es einige Wasserfälle für uns zu bewundern. Im ersten durften wir aber leider wegen der Krokodile nicht schwimmen gehen. Dafür konnte man dort, auf einem kleinen Rundgang im Regenwald, Spinnen und Fledermäuse bewundern. An den nächsten Wasserfällen durften wir dann auch endlich ins Wasser, was wir alle sehr genossen haben. Im Großen und Ganzen war die Tour sehr schön. Man hat einiges geboten bekommen und trotzdem Zeit zum relaxen gehabt. Der letzte Tag in Darwin wurde dann mehr zum bummeln und shoppen genutzt.
In der nächsten Nacht ging auch schon unser Flieger zurück nach Sydney. Der letzte Tag dort verging wie im Flug. Für meinen letzten Abend in Australien kam dann auch noch jemand nach Sydney, wo drüber ich mich sehr gefreut habe. Aber wie schon gesagt grade die letzte Zeit verging einfach viel zu schnell. So das wir Donnerstagmorgen dann wieder mal zum Flughafen mussten. Aber diesmal halt um in den Flieger nach Deutschland zu steigen, was für mich hieß, dass ich mich von Australien verabschieden musste…