Overblog Alle Blogs Top-Blogs Reisen & Veranstaltungen
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU

ein jahr auszeit in australien!

Werbung

on the Road with Ellen...

Nadi 10.02.10  13.00 Uhr

 

Und schon waren wir wieder unterwegs. Hatten uns vorher eine Roadtrip-Playlist zusammengestellt, natürlich nur danke Unterstützung. Aber so haben wir, zwar etwas später als erwartet, gut gelaunt und singend gestartet. Es war wie meist auch ein großer Anteil Fahrerei, aber mit toller Aussicht. Ich glaub es waren per Tag ca. 300-400 Kilometer.

Der erste Tag führte uns zum Promotory National Park. Das wir dort zeitig angekommen sind wurde dieser natürlich auch direkt erkundet. Und ich muss sagen das war definitiv einer der besten Walking Tracks bisher.  Man hatte eine herrliche Aussicht auf Berge, Wald, Strand, Meer und verschiedene kleine Inseln. Für die erste Nacht hatten wir vorher auch schon einen perfekten Platz ausfindig gemacht. Dort gab es natürlich abends wieder mal Barbecue (Känguru) und dazu selbst gemachten Kartoffelsalat! Wenn das nicht perfekt ist weiß ich auch nicht! Ellen und ich waren auf jeden Fall sehr zufrieden. Haben uns dann einen Platz für unsere Zelt gesucht und ab ging es ins Bett.

Morgens wurde zeitig gestartet, wir wollten ja schließlich einiges sehen. Ein Teil der Strecke konnten wir auch direkt an der Küste entlang fahren. Natürlich nicht ohne einen Zwischenstopp um die Wassertemperatur zu kontrollieren. Einen weitern Stopp gab es dann in Lake Entrance, aber auch nur kurz für ein paar Bilder. Auf dem Weg dorthin, hatte man immer wieder an den Seiten kleinere oder auch größere Seen zu bewundern. Unser Ziel für den Tag war Cape Conran National Park. Dort mussten wir leider wieder mal feststellen das die Schilder in Australien nicht immer die besten sind. Sagen wir mal so der Park an sich war fast überhaupt nicht ausgeschildert, so das man nicht wirklich wusste was man dort alles machen kann. Haben dann entschieden einen der Walking Tracks auszuprobieren. Na ja, sind nach ca. 30 Minuten umgekehrt, da es nicht wirklich lohnenswert war. Da der meiste Teil des Parks auch aus ungeteerten Strassen besteht, haben wir entschieden unsere Reise fortzusetzen. Man darf nämlich mit normalen Mietautos normal keine ungeteerten Strassen nutzen. Der Weg hat uns dann nach Cann River geführt wo wir einen tollen Park fürs Barbecue gefunden haben. Hatten uns auch dazu entschlossen im Auto zu schlafen, da es recht windig war und nach Regen aussah. Dieses hat sich auch als gute Entscheidung herausgestellt. Wir haben auch recht gut geschlafen, sogar besser als im Zelt…

Und schon ging es weiter nördlich. Erste Stopp war an diesem Tag in Eden wo wir die Touristen Information aufgesucht haben um ein paar hilfreiche Tipps für die nächsten Tage zu bekommen. Da es ziemlich früh war, haben wir uns dann auch für ein zweites Frühstück vor Ort entschieden. Der weitere Weg führte uns zum Bournda  und Mimosa Rocks National Park, die wieder mal zum größten Teil aus ungeteerten Strassen bestehen. Daher haben wir in beiden nur eine kurze Zeit verbracht. Man muss auch dazu sagen das der Tag etwas verregnet war und man daher nicht ganz so doll das Bedürfnis hatte aus dem Auto raus zu müssen. Aber der Regen hat eigentlich immer gestoppt wenn wir aus dem Auto waren. So konnten wir auch unser tägliches Barbecue haben. Die Nacht wurde natürlich wieder im Auto verbracht. Wer möchte auch schon bei strömendem Regen zelten. In dieser Nacht haben wir dann etwas weniger geschlafen da ein ziemlich ordentliches Gewitter die halbe Nacht über uns gewütet hat.

Am nächsten Morgen war es immer noch am Regnen, daher sind wir erst mal einfach los gefahren. Zum Bingie Bingie Point der im Eurobodalla National Park ist, der Weg dorthin war schon recht abenteuerlich. Na ja, wie kann es anders sein, natürlich wieder mal ungeteert. Und ich würde sagen hunderte von Kängurus und das ist jetzt nicht übertrieben. Es war halt schon noch recht früh am morgen und daher war Schritttempo angesagt. Aber keine Sorge uns ist natürlich keins unter es Auto gekommen. Am Bingie Bingie Point, haben wir uns erst mal umgezogen und fertig gemacht. Da es so früh war, waren wir auch die einzigen Menschen dort. Nach dem Frühstück wurde dann die Aussicht genossen und die Sonne hat sich sogar für einige Minuten blicken lassen. Da das Wetter weiterhin nicht so toll war, haben wir entschieden Zoo in Mogo aufzusuchen. Was auch ganz nett war, aber es ist halt was anders wenn man die meisten Tiere schon in freier Wildbahn gesehen hat. In Batmans Bay haben wir wieder mal die Touristen Information aufgesucht, die uns leider nicht wirklich weiter helfen konnten. So gab es für uns dort nur einen Cappuccino von McDonalds. In Ulladulla hatten wir dann mehr Glück in der Touristen Information. Und haben einen Teil der erwünschten Infos erhalten.

 

Leider habe ich zu dem Zeitpunkt auch andere Infos erhalten, auf die ich sehr gerne Verzichtet hätte. Und zwar das Toni gestorben ist. Die Leute die mich kennen wissen was das für mich bedeutet.

 

So ging es trotz allem weiter nach Jervis Bay und den Booderee National Park. Dort haben wir dann auch wieder mal einen der Walking Tracks absolviert. Und nicht wie auf den Schildern 2 ½ sondern nur 1 Stunde gebraucht. Danach fing es dann auch wieder an wie aus Eimern zu schütten. Was ein bisschen meiner Laune nahe kam. Abends gab es dann mal zur Abwechslung was vom Thai, bevor wir uns auf die Suche nach einem Schlafplatz gemacht haben.

Diesmal sind wir sogar früher als geplant gestartet, so das wir auch mehr als pünktlich in Sydney angekommen sind. Haben schnell unsere Sachen am Hostel abgeliefert bevor wir unser schönes kleines Auto wieder abgeben mussten.

Die beiden Tage in Sydney waren ziemlich unspektakulär. Haben viel Zeit im Hostel verbracht. Konnte mir diesmal auch ein Bild vom Paddys Market machen und weiß das die ein oder andere Person die bald kommt auf jeden Fall dahin möchte.

Es war gut zu wissen das es bald nach Fiji geht, mit der Hoffnung abgelenkt zu sein.

 

 

 

Werbung
Zurück zu Home
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post