ein jahr auszeit in australien!
Nadi 17.02.10 7.40 Uhr
Bula Bula wie man hier so schön sagt. Von Sydney waren es ca. 4 Stunden reine Flugzeit. Bin sehr froh das ich mich für Fiji entschieden habe, werde wahrscheinlich auch nicht so schnell noch mal eine Gelegenheit bekommen hier hin zu kommen.
Sind Montagabend hier im Hostel/Hotel (Sky Lodge) eingetroffen und haben uns nur kurz umgeschaut, da es schon anfing dunkel zu werden. Und außerdem waren wir auch etwas hungrig so das es erst mal Abendessen gab. Es ist hier wirklich mehr Hotel denn Hostel, haben einen Pool, eine Bar und ein Restaurant. Und die ganze Aufmachung ist halt mehr wie ein Ferienhotel. Hier in Nadi ist auch der größte Flughafen und man ist hier an Touristen gewöhnt. Fiji an sich besteht aus mehreren kleinen Inseln. Nadi ist die zweit größte Stadt auf der größten Insel (Viti Levu) von Fiji. Die ersten Tage haben wir erst mal mit ausschlafen und Pool verbracht. Natürlich wurde auch die nähere Umgebung vom Hotel erkundet, haben schnell einen Supermarkt und eine Bäckerei ausfindig gemacht.
Donnerstagmorgen ging es dann auf große Erkundungstour. Wir hatten uns dazu entschieden ein Auto für zwei Tage zu mieten um mehr von Viti Levu zu sehen. Donnerstag haben wir uns dann die Nordküste angeschaut. Dazu muss natürlich gesagt sein das hier andere Straßenverhältnisse herrschen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund für ein Tempolimit von 80 km/h. Die Straße besteht teilweise mehr aus Löchern denn aus Teer und die meisten Straßen sind natürlich ungeteert. Haben uns daher an eine der Hauptstrassen gehalten die die komplette Nordküste entlang geht. Ich muss sagen ich war sehr positiv überrascht. Man hat bei dem Gedanken Fiji doch hauptsächlich Strand und Meer im Kopf, aber es gibt so vieles mehr hier zu sehen. Man hat Berge, Wälder, Flüsse und natürlich die Küste. Und es schaut alle paar Kilometer anders aus. Unter anderem kann es auch mal passieren, dass plötzlich ein Pferd oder eine Kuh auf der Strasse steht. Man merkt den Leuten an das nicht viele Touristen in den Norden kommen, die meisten waren doch sehr erstaunt uns zu sehen. Und nicht nur das wir weiß sind, sondern auch noch Frauen die Auto fahren.
Am nächsten Morgen ging es dann in den Süden. Was wieder komplett anders war und auch mehr touristisch. Nach einer gewissen Zeit fing es dann leider an zu regnen, mal mehr und mal weniger. Als wir in Suva angekommen sind, was am anderen Ende der Insel ist, war es kurzfristig auch mal trocken. Suva ist schon eine recht westliche Stadt, man kann dort glaub ich alles bekommen was man braucht. Wir haben erst mal dem Fiji Museum einen Besuch abgestattet. Danach fing es leider wieder an zu regnen. Aber wir sind ja nicht aus Zucker, also ging es weiter für uns. Die meisten anderen Leute hatten sich einen Platz unter einem Dach gesucht um nicht so nass zu werden. So kamen wir zum landestypischem Obst- und Gemüsemarkt und im Anschluss zum Handicraft Markt. Haben mich beide sehr an Afrika/Kenia/Mombasa erinnert, es gab aber auch viele andere Sachen wo ich oft an die Zeit in Afrika zurück denken musste. Auf dem Weg zurück nach Nadi ist der Regen auch wieder weniger geworden.
Für Samstag hatten wir eine Tour gebucht. So das wir zeitig aufgestanden sind und das Auto zurück gebracht haben. Nach dem wir dann nicht zur angegebener Zeit am Hotel für die Tour abgeholt worden sind, wurde doch mal nach gefragt und da hat sich rausgestellt das diese abgesagt worden ist. Na ja, waren natürlich nicht begeistert, aber es ist halt wie es ist. So wurde aus dem Samstag ein relaxter Pooltag.
Dafür ging es Sonntag dann auf Tour und zwar zur Robinson Crusoe Island. Also wieder mal zeitig aufgestanden und das im Urlaub. Diese Insel ist wirklich nahe zum Festland, man kann also das Festland aus sehr gut von dort aus sehen. Wurden mit einem Bus zur Anlegestelle gebracht und von dort ging es dann mit einem kleinem Boot auf die Insel. Dort haben wir dann mit Schnorcheln gestartet. Was bedeutet das wir mit einem Boot raus zum Reef sind und dort dann Schnorcheln konnten. Als wir wieder zurück kamen war die Demonstration wie man die Kokosnuss aus der Kokosnuss bekommt im vollen Gange. Natürlich wurde uns auch gezeigt wie man diese von der Palme runter bekommt. Und was haben wir gelernt, dass es grüne und braune Kokosnüsse gibt. Zwischendurch hatten wir immer mal wieder kurze Pausen, aber man muss auch dazu sagen das man nicht verpflichtet war an den Aktivitäten teilzunehmen. Langsam war dann auch Lunch Zeit. Während dieser Zeit konnten wir verschiedene landestypische Tänze bewundern. Und hatten ein bisschen Zeit zu Relaxen. Am Nachmittag haben wir dann noch ein bisschen mehr von der Insel gesehen und waren natürlich noch mal im Wasser um uns was abzukühlen. Tja, und dann war es auch schon wieder Zeit für die Rückfahrt. Im Hostel wurde erst mal geduscht und dann haben wir uns für unser Valentinsdinner schick gemacht. Haben den Abend auf jeden Fall genossen und an diesem Abend ging es dann auch nicht ganz so früh ins Bett.
Montag haben wir dann endlich auch mal Nadi selbst erkundet. Man muss dazu sagen das es dort auch nicht so viel gab. Waren hauptsächlich im Tempel und auf dem Handicraft Markt. Sind auch mit dem normalen Bus dorthin gefahren, dass ist super günstig. Und grade für Ellen war es wieder mal eine neue Erfahrung.
Der letzte Tag war dann wirklich nur faul im Hostel am Pool und zwischenzeitlich im Zimmer, da es draußen einfach zu heiß war. Vor dem Abendessen haben wir uns dann beide noch eine Massage gekönnt, was wirklich super war. Und dann mussten wir auch schon packen, da wir schon recht zeitig hier (am Flughafen) sein mussten.